Karnevalistische Auszeichnung für besondere Leistung

Bei der Karnevalssitzung der KG Rot-Weiß Adenau e. V. wurde der Orden der Rhein-Zeitung überreicht mit dem Dank für außergewöhnlichen Einsatz im vergangenen Jahr. Sitzungspräsident Thomas Sebastian hob vorallem den Unwettereinsatz, den Brand des Reiterhofs Adenau und den Waldbrand nahe des Krankenhauses hervor.
Das damit verbundene Dankeschön darf für alle Feuerwehren der Verbandsgemeinde Adenau angesehen werden!
"Unsere Feuerwehr" war auch in einigen Reden ein Thema. Dabei kamen Stolz und Dankbarkeit zum Ausdruck. 
Vielen herzlichen Dank für diese Anerkennung! 

Eisrettungsübung

Eine seltene Chance bietet der derzeitige Dauerfrost: Die Feuerwehr Adenau nutzte sie und führte eine Eisrettungsübung auf dem Regenrückhaltebecken "In der Ex" in Adenau durch. 
Mit einem Überlebensanzug ausgestattet, begab sich eine Person in das eiskalte Wasser, nachdem die Eisschicht durchbrochen wurde. Ohne diesen Anzug kann die Kälte nach kurzer Zeit zu Muskellähmungen und Herzrhythmusstörungen führen. Der Tod tritt bereits nach wenigen Minuten ein.
Mit Vorsicht und an Feuerwehrleinen gesichert wurde die Rettung geübt, bei der es darauf ankommt, die Auflagefläche zu vergrößern. Durch Steckleiterteile kann so ein Einbrechen verhindert werden. Die eingebrochene Person kann über ein Steckleiterteil oder eine Schleifkorbtrage gerettet werden. Beides wurde geübt und erwies sich als praktikabel.
Als Beobachter der Übung war auch Notarzt Dr. Martin Schiffarth vor Ort. "Total klasse, dass ich eingeladen wurde. Solche Szenarien kann man nur selten üben." sagte er nach der Übung und betonte die gute und kontinuierliche Zusammenarbeit.
Wichtig ist noch ein Mal zu betonen, dass das Betreten von Eisflächen lebensgefährlich ist. Sofern keine offizielle Freigabe durch die Behörden vorliegt, sollte man Eisflächen nicht betreten. 
(AS.)

Fotos: Martin Schiffarth

Das Betreten von Eisflächen ist gefährlich - das weiß doch jedes Kind!

Rettung mit der Schleifkorbtrage.

Feuerwehrzufahrten

Feuerwehrfahrzeuge haben in der Regel größere Ausmaße, als ein PKW. In manchen Straßen gibt es eingezeichnete Parkbuchten, wie zum Beispiel in der Dr.-Klausener-Straße in Adenau. Stellt man sein Auto außerhalb dieser Markierungen ab, kann es zwar für weitere Autos kein Problem darstellen, aber für Großfahrzeuge wie die der Feuerwehr kann hier die Einsatzfahrt stark verzögert oder sogar unterbrochen werden. Auch Halteverbote, wie am Gerätehaus Antweiler oder der evangelischen Kirche in Adenau, stellen die Einsatzkräfte bei Missachtung vor ein großes Problem. Manche Straßen sind sogar extra als Feuerwehrzufahrt gekennzeichnet, zum Beispiel die Schulstraße in Adenau, die als Zufahrt zur Grundschule dient und die mit Feuerwehrfahrzeugen über die Hauptstraße, entgegengesetzt der Einbahnstraße, angefahren werden muss. Ebenso als Feuerwehrzufahrt gekennzeichnet ist der Kirchweg in Nürburg, der als Zufahrt zum Gerätehaus und als Abmarschweg der Feuerwehr dient. Die Größe der vorgesehenen Fläche für die Feuerwehr mag manchmal sehr groß erscheinen, ist aber aus Sicht eines LKWs mit Überstand wie zum Beispiel bei der Drehleiter notwendig.

Mit diesem Beitrag wollen wir das Verständnis und den Blick schärfen. Alarmierungen können auch still erfolgen, also ohne Sirene, sodass man nicht mehr rechtzeitig reagieren kann.

Hier die besondere Zufahrt zur Grundschule Adenau:

Offizielle Partner des Nürburgrings

Wir sind nun offizielle Partner des Nürburgrings. Was seit Jahren zusammen gehört, ist nun auch offiziell und sichtbar zu erkennen.

Unser Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 hat bereits das neue Logo.

Tag des Ehrenamtes 05. Dezember

486 Mitglieder engagieren sich derzeit ehrenamtlich in den 23 Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Adenau.

Die Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden verrichten ihre Einsatzbereitschaft rund um die Uhr, also 24/7, an 365 Tagen. Bei Einsätzen verlassen diese ehrenamtlichen Feuerwehrleute nicht nur ihren Arbeitsplatz, sondern lassen auch häufig ihre Familien auf die Rückkehr warten. Am Ende steht kein Geld, sondern das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben. Und manchmal gibt es sogar ein Dankeschön.
Das Wichtigste dabei ist und bleibt aber immer eins: Gesund heimkehren!

Ihre Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Adenau