Rad am Ring 2016

Platzierung Retten*Löschen*Biken:

Gesamtwertung 8er Mountainbike-Teams: 10. Platz

Platzierung Unser*Notarzt:
Gesamtwertung 8er-Mountainbike-Teams: 13. Platz 
Altersgruppe: 1. Platz 

Bereits zum zweiten Mal startete das Team UNSER* NOTARZT, das Team retten*löschen*biken der Feuerwehr Adenau feierte seine Premiere beim 24h-Mountainbikerennen am Nürburgring. Eine gemeinsame Unterkunft war neben der Graf-Ulrich-Halle eingerichtet und man feuerte sich gegenseitig an oder unterstützte sich.

Teambildung, als einer der zentralen Bestandteile von Unser*Notarzt und des Feuerwehrteams, wurde nicht nur beim 24-Rennen erneut gelebt. In den vergangenen Monaten wurden in gemeinsamen Trainingseinheiten viele tausend Kilometer zurückgelegt, um am Ende des Wochenendes gemeinsam dem Zieleinlauf entgegen zu fiebern.

Nach den Wetterkapriolen, welche Rettungsdienst und Feuerwehr der Region in den letzten Monaten viel forderten, zeigte sich das Wetter zum Rennen von der besten Seite. 

In diesem Jahr unterstütze noch ein weiteres Team die Projektidee von Unser*Notarzt, das Team Achter-Jet aus Nürburg, welches den 5. Platz in der Gesamtwertung belegte.

Nach dem Wochenende lässt sich festhalten: Durchhaltevermögen und Gemeinschaft zahlt sich aus, beim Rennen, dem gemeinsamen Training und im Ernstfall, wenn es ums Leben geht!

 

Gemeinsame Pressemitteilung der Radteams "Retten*Löschen*Biken" der Feuerwehr Adenau und vom Team "Unser*Notarzt".

Hilfe zurückgegeben – Feuerwehren der VG Adenau beim Unwetter in der Grafschaft

Mit 50 Einsatzkräften und 8 Fahrzeugen haben die Feuerwehren der Verbandsgemeinde (VG) Adenau ihre Hilfe beim Unwetter in der Gemeinde Grafschaft am 04.06.16 angeboten. Nach einem kreisweiten Alarm bezogen die Feuerwehren der VG Adenau den Bereitstellungsraum an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) in Bad Neuenahr. Im Gepäck waren Sandsäcke, Tauchpumpen und Stromaggregate.

Beim Unwetter in der VG Adenau erhielt die Feuerwehr der VG Adenau eine große Unterstützung aus dem Kreis Ahrweiler. Beim Unwetter in der Gemeinde Grafschaft am 04.06.16 konnte diese Hilfe zurückgegeben werden. Um kurz nach 17 Uhr löste Wehrleiter Dieter Merten Alarm für die Feuerwehren Adenau, Kaltenborn, Leimbach, Nürburg/Meuspath, Quiddelbach und Wimbach aus. Nach einer kurzen Erfassung der Einsatzstärke und der Fahrzeuge an der Hohen Acht fuhren die Einheiten in Kolonnenfahrt zum Bereitstellungsraum an der AKNZ. Im Gepäck waren circa 120 Sandsäcke, Tauchpumpen, Stromaggregate, tragbare Fahrzeugpumpen und Manpower. Die Fahrzeugauswahl war taktisch gewählt. Neben einigen Kleinlöschfahrzeugen mit Pumpen (TSF, TSF-W, KLF) waren auch zwei Tanklöschfahrzeuge (TLF) mit dabei. Ein TLF 24/50 und ein TLF 8/18. Letzteres ist ein absolutes Spezialfahrzeug, da es auf Unimogbasis gebaut ist und zusätzlich über eine Seilwinde verfügt. Es ist bei der Feuerwehr Nürburg stationiert. Außerdem war ein Mehrzweckfahrzeug (MZF-2), beladen mit Sandsäcken und Tauchpumpen, im Einsatz. Es wurde zum Sandsäcketransport eingesetzt. Der Einsatzleitwagen (ELW-1) aus Adenau betrieb gemeinsam mit den Feuerwehren Schelborn und Bad Breisig den Bereitstellungsraum an der AKNZ.

Die Einsatzdauer war von 17:00 Uhr bis 02:00 Uhr.

Pressemitteilung der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Adenau 
Unwetterhilfe Grafschaft (05.06.16, 10:30 Uhr)

132 Einsätze in 27 Stunden

Mehr als 140 Kräfte der Feuerwehren der Verbandsgemeinde (VG) Adenau haben bei 86 Alarmierungen 132 Einsätze abgearbeitet. Ein anhaltender Starkregen hatte den Trierbach und die Ahr am Abend des 01.06.16 über die Ufer treten lassen und zu einem Vollalarm für die Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Adenau geführt. Der Einsatz dauerte von 21:30 Uhr am 01.06.16 bis um 00:30 Uhr am 03.06.16.

Im Verlauf gab es mehrere Einsatzschwerpunkte.
Die Ortschaft Kirmutscheid war komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Hier mussten drei Personen aus ihren Häusern gerettet werden. Außerdem waren auch zwei PKW von den Wassermassen umschlossen. Die Fahrer wurden ebenfalls von der Feuerwehr befreit. Zur Unterstützung kamen hier mehrere Feuerwehren der Verbandsgemeinde Hillesheim zum Einsatz: Die Feuerwehren Nohn, Üxheim und Leutersdorf.
In Müsch stand wenig später der komplette Ort unter Wasser. Zwei Fahrer eines LKW mussten ebenfalls von der Feuerwehr gerettet werden, nachdem sie sich auf der B258 in den Wassermassen festgefahren hatten und sich nur noch auf das Dach ihres LKW retten konnten. Zum Schutz der Ortschaft Müsch wurde eine Barriere aus Sandsäcken in Zusammenarbeit mit dem technischen Hilfswerk (THW) und freiwilligen Helfern errichtet. Es kam zu vielen vollgelaufenen Kellern, auch flussabwärts über Antweiler, Fuchshofen, Schuld und Dümpelfeld. 
In Adenau war das Schulzentrum der Real- und Fachoberschule ein Einsatzschwerpunkt. Hier waren der Keller und das Erdgeschoss mit Wasser und Schlamm vollgelaufen. Das Gebäude musste vor Eindringen von weiterem Wasser geschützt werden und die Keller ausgepumpt werden. Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte der Adenauer VG durch die Feuerwehr Altenahr aus unserer Nachbar VG, sowie ebenfalls durch das THW und das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die sich um die Versorgung mit Sandsäcken und Verpflegung kümmerten. Hier half auch ein Radlader der Straßenmeisterei aus. Ein leitender Notarzt und ein organisatorischer Leiter waren ebenfalls vor Ort.
In Leimbach trat der Adenauer Bach über die Ufer und führte auch hier zu überfluteten Kellern. In der Ortslage Adenau mussten ebenfalls mehrere Keller ausgepumpt werden. Hier unterstütze die Feuerwehr Mayschoss aus der VG Altenahr, die außerdem in Dümpelfeld und Liers halfen. Außerdem kam es zu zwei Hangrutschen, einer auf der B257 zwischen Adenau und Leimbach, ein weiterer in der Ortslage Adenau. 
Die Berufsfeuerwehr Bonn stellte im Verlauf des donnerstags weitere Sandsäcke zur Verfügung. Ein Radlader einer Adenauer Getränkefirma half bei der Entladung.
Die Straßenmeisterei war ebenfalls im Dauereinsatz und sperrte Straßen und beseitigte umgefallene Bäume.
Viele Bürger boten ihre Hilfe an und versorgten die Einsatzkräfte mit Essen und Getränken. 
Die Reinigung und Reperatur der eingesetzten Fahrzeuge und Geräte ist für Freitagmittag vorgesehen und wird noch einige Arbeitsstunden erfordern.

Einsatzende war nach 27 Einsatzstunden um 00:30 Uhr am 03.06.16.

Pressemitteilung Nr. 3 zum Unwettereinsatz der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Adenau vom 03.06.16 um 10:45 Uhr

Waldbrand Adenau 09.05.2016

Zu einem circa 5000 Quadratmeter großen Waldbrand kam es heute in einem Steilhang nahe des Krankenhauses Adenau. Etwa 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus der gesamten Verbandsgemeinde Adenau kämpften seit kurz nach 15 Uhr gegen das Feuer und konnten es gegen 18 Uhr löschen. Unterstützt wurden die Löscharbeiten durch einen Polizeihubschrauber, der Löschwasser von oben auf das schwer zugängliche Gelände unterhalb des "Kreuzweges" abgab.

Ein angrenzendes Wohnhaus konnte geschützt werden. Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Verletzt wurde niemand.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Adenau, Antweiler, Dümpelfeld, Nürburg, Quiddelbach, Reifferscheid und Wimbach. Die Feuerwehren Wershofen und Meuspath waren einsatzbereit in ihren Gerätehäusern in Bereitschaft.

Der Verbandsgemeindebürgermeister Guido Nisius wurde informiert und vom 1. Beigeordneten der VG Adenau, Jürgen de Temple, vertreten. Der Kreisfeuerwehrinspektor Udo Schumacher wurde ebenfalls informiert und auf dem Laufenden gehalten. Das Krankenhaus Adenau bot den Einsatzkräften Getränke an.

Da sämtliche Feuerwehren rund um Adenau im Einsatz waren, sicherte die Feuerwehr Reifferscheid den Grundschutz. Mit einem Löschgruppenfahrzeug waren sie am Gerätehaus Adenau in Bereitschaft.

Das geländegängige Tanklöschfahrzeug aus Nürburg verblieb in der Nacht im Gerätehaus Adenau. Es wird zur Brandnachschau eingesetzt.

Dank der sofortigen Nachalarmierungen und Dank des beherzten Eingreifens konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Es war einer der größten Waldbrände seit Jahren.

(AS.)

Scheiße bei der Feuerwehr

Am Gerätehaus Adenau plagen uns seit Jahren immer wieder Hundehaufen. Hinweisschilder werden nicht nur ignoriert, manchmal werden sie scheinbar auch umgeworfen. Die Krönung war ein großer Haufen direkt in der Eingangstür.
Heute haben wir das erste Mal für dieses Jahr den Rasen gemäht und uns wiedermal geärgert.
Da direkt gegenüber von unserem Gerätehaus eine Kotbeutel-Station steht können wir dieses Verhalten der Hundebesitzer nicht nachvollziehen und weisen hier an dieser Stelle jetzt noch Mal ausdrücklich darauf hin: Unser Gerätehaus ist kein Hundeklo!
Die Wehrführung der Feuerwehr Adenau

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