Feuer Reiterhof Adenau 15.11.2016

Beim Brand des Reiterhofs Adenau konnten die angrenzende Reithalle und das Wohnhaus gerettet werden. Hierfür war in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein Großaufgebot  von 163 Einsatzkräften der Feuerwehr, Polizei, Schnelleinsatzgruppen (SEG) und auch die Hilfe von Landwirten notwendig. Zwei Zivilpersonen mussten mit leichter Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Die Tiere konnten gerettet werden. Schadstoffe konnten bei Luftmessungen nicht festgestellt werden. Dennoch waren die Adenauer Bürger per Radio dazu aufgefordert worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Bereits bei Eintreffen an der Einsatzstelle gegen 18:15 Uhr bot sich den Einsatzkräften ein Vollbrand des Stroh- und Heulagers, sowie der Stallungen. Etwa eine Stunde zuvor war die Feuerwehr Adenau schon ein Mal zu einem Strohballenbrand am Reiterhof. Die Strohballen konnten jedoch schnell gelöscht werden.

Das Feuer drohte besonders in der Anfangszeit, auf die angrenzenden Gebäudeteile und das nahestehende Wohnhaus überzugreifen. Hierfür wurde eine zweite Drehleiter aus Altenahr angefordert. Ein Übergreifen der Flammen konnte verhindert werden.

Die Polizei richtete eine größere Absperrung ein, da die Zufahrt zur Einsatzstelle anfangs erschwert war.

Um die Wasserversorgung sicherzustellen, wurde das Löschwasser im Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen (TLF) vom ehemaligen Adenauer Schwimmbad an die Einsatzstelle heran gebracht. Hierfür wurden zunächst alle Tanklöschfahrzeuge der Verbandsgemeinde Adenau alarmiert. Wenig später wurden zusätzliche Tanklöschfahrzeuge aus der Kreisstadt Ahrweiler und der Verbandsgemeinde Kelberg alarmiert. Zwei Landwirte brachten mit 10.000-Liter-Fässern ebenfalls Wasser zur Einsatzstelle.

Der Atemschutzgerätewagen aus Ahrweiler kam ebenfalls zum Einsatz, da eine große Anzahl an Atemschutzgeräten gebraucht wurde. Zum Eigenschutz und zur Verpflegung waren die Schnelleinsatzgruppen (SEG) Adenau und Ahrweiler alarmiert worden. Zur Koordination der medizinischen Einheiten waren der Organisatorische Leiter (OrgL) und der Leitende Notarzt (LNA) vor Ort.

Mit einem Bagger wurden die Glutnester aufgedeckt. Der Einsatz kann voraussichtlich im Laufe des Mittwochnachmittags, den 16.11.16, abgeschlossen werden.

Fahrzeuge:

28

Feuerwehren VG Adenau:

  • Adenau
  • Antweiler
  • Barweiler
  • Leimbach
  • Müllenbach
  • Nürburg
  • Quiddelbach
  • Reifferscheid
  • Schuld
  • Wershofen
  • Wimbach

Unterstützende Feuerwehren anderer Verbandsgemeinden und Städte:

  • Ahrweiler
  • Altenahr
  • Kelberg
  • Retterath
  • Uersfeld

Weitere Einheiten:

  • Polizei
  • SEG Adenau
  • SEG Ahrweiler
  • Untere Wasserbehörde
  • Bauunternehmer mit Bagger
  • 2 Landwirte

Anzahl Einsatzkräfte:

  • 119 der Feuerwehr
  • 34 SEG + OrgL + LNA
  • 10 Polizei, davon 4 der Polizeidirektion Mayen und 2 der Kripo Mayen

 

PRESSEMITTEILUNG Nr. 2 der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Adenau „Feuer Reiterhof Adenau“ 16.11.2016, 14:30 Uhr

Einsatzimpression September 2016

Retten*Löschen*Biken im WDR

Unser Mountainbiketeam hat im August eine Runde über die Nordschleife gedreht und war dabei Teil der Serie "Hidding in Gefahr" der WDR Lokalzeit Bonn. Das Ergebnis gibt es hier zu sehen.

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-bonn/video-hidding-in-gefahr-laufen-und-radfahren-auf-der-nordschleife-100.html

 

Gefahrstoffaustritt Schwimmbad Adenau 26.08.2016

Ein unklarer Gasgeruch am stillgelegten Adenauer Schwimmbad führte zu einem Großaufgebot an Einsatzkräften. Insgesamt 70 Feuerwehrkräfte waren mit 19 Fahrzeugen im Einsatz. Der gesamte Gefahrstoffzug des Landkreises Ahrweiler wurde an die Einsatzstelle beordert. Mehrere Kanister mit Flüssigkeiten und Feststoffen mussten gesichert werden. Verletzte gab es keine, für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine Gefahr. Der Einsatz zog sich von 19:23 Uhr bis 00:30 Uhr.

Die erstalarmierte Feuerwehr Adenau konnte am Einsatzort im Lenzenkessel in Adenau zunächst keinen Gasgeruch feststellen. Bei einer Erkundung des Kellers wurden Flüssigkeiten und Feststoffe gefunden. Diese mussten mit speziellen Chemieschutzanzügen auf Undichtigkeiten untersucht und gesichert werden. Hierfür wurde der gesamte Gefahrstoffzug des Landkreises Ahrweiler alarmiert.

Vorsorglich wurde der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen, dem organisatorischen Leiter und dem leitenden Notarzt alarmiert. Eingreifen mussten diese aber nicht, es gab keine Verletzten. Der Einsatzleitwagen 2 (ELW-2) aus Bad Neuenahr war ebenfalls zur Unterstützung an der Einsatzstelle. Um die Kläranlage Dümpelfeld auf mögliche Gefahrstoffe vorzubereiten, wurde das dort ankommende Klärwasser in ein separates Becken abgeschiebert. Die Polizei war ebenfalls vor Ort.

Aus der Verbandsgemeinde Adenau waren die Feuerwehren Adenau und Barweiler im Einsatz.

Das Schwimmbad wird immer wieder von Vandalismus heimgesucht. Offensichtlich betreten unbefugte Personen das Gebäude und begeben sich somit unnötig in Gefahr. Auch Schaulustige mussten von der Einsatzstelle verwiesen werden.

Eine Gefahr für Umwelt und Bevölkerung bestand zu keiner Zeit.

Die eingesetzten Geräte und Schutzanzüge müssen nun ersetzt oder aufwändig gereinigt werden. Der Einsatz konnte nach fünf Stunden um 00:30 Uhr beendet werden.

 

Foto: Andreas Solheid

(Pressemitteilung der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Adenau, 27.08.2016, 00:30 Uhr)

Rad am Ring 2016

Platzierung Retten*Löschen*Biken:

Gesamtwertung 8er Mountainbike-Teams: 10. Platz

Platzierung Unser*Notarzt:
Gesamtwertung 8er-Mountainbike-Teams: 13. Platz 
Altersgruppe: 1. Platz 

Bereits zum zweiten Mal startete das Team UNSER* NOTARZT, das Team retten*löschen*biken der Feuerwehr Adenau feierte seine Premiere beim 24h-Mountainbikerennen am Nürburgring. Eine gemeinsame Unterkunft war neben der Graf-Ulrich-Halle eingerichtet und man feuerte sich gegenseitig an oder unterstützte sich.

Teambildung, als einer der zentralen Bestandteile von Unser*Notarzt und des Feuerwehrteams, wurde nicht nur beim 24-Rennen erneut gelebt. In den vergangenen Monaten wurden in gemeinsamen Trainingseinheiten viele tausend Kilometer zurückgelegt, um am Ende des Wochenendes gemeinsam dem Zieleinlauf entgegen zu fiebern.

Nach den Wetterkapriolen, welche Rettungsdienst und Feuerwehr der Region in den letzten Monaten viel forderten, zeigte sich das Wetter zum Rennen von der besten Seite. 

In diesem Jahr unterstütze noch ein weiteres Team die Projektidee von Unser*Notarzt, das Team Achter-Jet aus Nürburg, welches den 5. Platz in der Gesamtwertung belegte.

Nach dem Wochenende lässt sich festhalten: Durchhaltevermögen und Gemeinschaft zahlt sich aus, beim Rennen, dem gemeinsamen Training und im Ernstfall, wenn es ums Leben geht!

 

Gemeinsame Pressemitteilung der Radteams "Retten*Löschen*Biken" der Feuerwehr Adenau und vom Team "Unser*Notarzt".