Notarztsituation Adenau für Feuerwehr unhaltbar

Feuerwehrleute genießen auch deshalb ein sehr hohes Ansehen in der Bevölkerung, weil sie höchsten Einsatz bringen und keine Gefahren scheuen. Dass hierbei auch Verletzungen auftreten können, belegen die Berichte der Unfallkasse (DGUV). „Freiwillige Feuerwehrleute nehmen mit 7.800 Arbeitsunfällen den größten Einzelposten bei den meldepflichtigen Arbeitsunfällen ein.” (Arbeitsunfallstatistik im öffentlichen Dienst 2008). Feuerwehrleute helfen also Anderen und können im Falle eines Eigenunfalls nicht immer mit adäquater Hilfe rechnen. Denn in bis zu 60% der Zeit ist der Notarztstandort Adenau abgemeldet, wie derzeit von Medien berichtet wird. Das bedeutet, dass in dieser Zeit ein Notarzt aus Bad Neuenahr, Mayen oder Daun kommen muss. Die Anfahrt ist also entsprechend lang. Ein Rettungswagen kommt in jedem Fall und die Zusammenarbeit läuft reibungslos. Aber was, wenn ein Atemschutzgeräteträger bei der Bekämpfung eines Küchenbrandes verunfallt und Rauchgas einatmet? Oder durch die hohe körperliche Belastung einen Herzinfarkt erleidet? Dann muss ein Notarzt schnell (!) vor Ort sein. 

„Was ist, wenn uns etwas passiert? Wer hilft uns?“

Ein Feuerwehrangehöriger hilft ohne Wenn und Aber und verlässt sich gleichzeitig darauf, dass ihm im Falle eines eigenen Unfalls während eines Einsatzes genauso Hilfe zukommt. Ebenso müssen Brandopfer oder eingeklemmte Personen, die von der Feuerwehr zunächst gerettet werden, eine entsprechende Versorgung bekommen.

Die Abmeldung des Notarztstandortes Adenau ist für die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Adenau nicht hinnehmbar und wird so nicht toleriert!

Wir, die 486 Feuerwehrleute der Verbandsgemeinde Adenau, fordern eine sofortige Sicherstellung der Notarztversorgung zu 100%!

(AS.)

Brandgeruch im Schulzentrum Adenau

Am Morgen des 11.11.2015 gegen 09:35 Uhr wurde die Feuerwehr Adenau über Funkmeldeempfänger mit dem Stichwort „B2 – Brandgeruch in Gebäude“ in das Schulzentrum Adenau alarmiert. Der Brandgeruch wurde in der Nähe des Fachtraktes festgestellt, wo sich unter anderem die Labore der Chemie befinden. Daraufhin wurde durch die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) Sirenenalarm für Adenau ausgelöst. 

Vor Ort wurde ein geräumtes Gebäude vorgefunden. Die Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeiter hatten durch den ausgelösten Hausalarm das Gebäude verlassen und befanden sich auf dem Schulhof.
Die Erkundung des Angriffstrupps ergab, dass ein Trafo einer Leuchtstoffröhre durchgebrannt war. Feuer konnte nicht festgestellt werden. Nach Belüftung mittels zweier Lüfter konnte das Gebäude wieder freigegeben werden.
Im Einsatz waren 16 Kräfte der Feuerwehr Adenau unter Einsatzleitung vom stellvertretenden Wehrleiter Marco Romes. Ebenfalls vor Ort waren die Polizei und der Rettungsdienst. (AS.)

Berufsfeuerwehrtag Jugendfeuerwehr Adenau

Die Jugendfeuerwehr Adenau veranstaltet am heutigen Samstag (24.10.15) einen Berufsfeuerwehrtag. Seit heute Morgen sind die Kinder und Jugendlichen am Gerätehaus Adenau. Neben gemeinsamen Übungen, Fahrzeugpflege, gemeinsamem Essen und Sport stehen Einsatzübungen auf dem Programm. 

Ein ausführlicher Bericht folgt.

Bürger bedankt sich für verhinderten Wohnhausbrand

Mit einem herzlichen Dank und einer Spende im Gepäck besuchte ein Bürger kürzlich eine Übung der Feuerwehr Adenau. Bei einem Brand einer Hecke drohte das Feuer auf zwei Wohnhäuser überzugreifen. Sein Haus sei nur deshalb nicht abgebrannt, weil die Feuerwehren Adenau und Leimbach schnelle und professionelle Hilfe leisteten. 

Für einen Betroffenen ist ein Brand immer eine Ausnahmesituation, berichtet der Familienvater. Seine Familie und er, darunter zwei Kinder, konnten das Haus vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen und haben die Arbeit der Feuerwehr aufgeregt beobachtet. Er sei beeindruckt gewesen, und es sei ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass es so eine gut ausgebildete Feuerwehr gibt, auf die man sich absolut verlassen kann. Hierfür gab es ein anerkennendes Lob, was die Kameraden mit großer Freude und ein wenig Stolz entgegen nahmen. (AS.)

Wohnhausbrand verhindert

Ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Wohngebäude konnte am 13. September 2015 durch die Feuerwehren Leimbach und Adenau beim Vollbrand einer Hecke durch ein schnelles Eingreifen verhindert werden. Um 3:36 Uhr wurden die Einsatzkräfte in die Leimbacher Bergstraße alarmiert. Die Flammen hatten bereits auf eine Garage übergegriffen. Durch die Hitze war eine Fensterscheibe geplatzt und ein PKW in Mitleidenschaft gezogen. Zwei Trupps konnten die Flammen mit zwei C-Rohren und unter Atemschutz unter Kontrolle bringen. Mit der Wärmebildkamera wurde das Dach der Garage auf Glutnester untersucht. Zur Ausleuchtung der Einsatzstelle wurde die Drehleiter aus Adenau eingesetzt. Einsatzende war gegen 5 Uhr. Eine Brandnachschau wurde um 6 Uhr durchgeführt. Die Feuerwehr war mit insgesamt 27 Personen im Einsatz.