Übung Tiefgarage Adenau 07.10.14

Bei einer Übung wurde ein PKW-Brand in der Tiefgarage in der Wimbachstraße Adenau angenommen, bei der sechs Personen vermisst wurden. Mittels Nebelmaschine wurde die mit Planen zugehangene Tiefgarage präpariert und einige Mitglieder der Jugendfeuerwehr stellten die Kameraden auf die Probe. Mit Atemschutz, Fluchthauben und Schleifkorbtrage wurden die vermissten Personen ausfindig gemacht und an die rettende Außenluft gebracht. Anschließend wurde das fiktive Feuer mittels Wasser und Schaum gelöscht. Während der Übung kam es zu leichten Beeinträchtigungen im Straßenverkehr, die jedoch unumgänglich waren und auf ein Minimum reduziert wurden. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Feuerwehr Verbandsgemeinde Adenau beim 24h-Rennen

Eine der größten Veranstaltungen am Nürburgring ist das 24h-Rennen, welches auch aus feuerwehrtechnischer Sicht mit einem sehr großen Aufwand verbunden ist. Insgesamt waren zu Spitzenzeiten 56 Feuerwehrkameraden am Ring im Dienst.

An der Rennstrecke selbst – Grand-Prix-Kurs und Nordschleife - waren 34 Kameraden auf fünf Tanklöschfahrzeugen (TLF) in Bereitschaft. Eingreifen mussten sie in diesem Jahr zum Glück nicht. Zur Unterstützung wurden auch Fahrzeuge aus dem Kreisgebiet eingesetzt: Bad Neuenahr, Burgbrohl, Sinzig und Vettelhoven stellten jeweils ein TLF.

In der Boxengasse waren acht Kameraden eingesetzt, die bei dem erhöhten Gefahrenpotential direkt bei Brandentstehung hätten eingreifen können.

Auch ein hohes Gefahrenpotential bietet das Fahrerlager, weshalb dort zwei Kleinlöschfahrzeuge (KLF) mit entsprechend Personal stationiert waren.

Im sogenannten „Außenring“ waren wie jedes Jahr zwei Brandwachen eingerichtet. Eine wird immer direkt an der B258 neben der Polizei mit einem TLF auf Unimog und einem Löschgruppenfahrzeug (LF) besetzt. Hier sind acht Personen im Dienst. Da das 24h-Rennen die Besucher um die gesamte Nordschleife zum campen einlädt, sind auch in Adenau im Feuerwehrgerätehaus sechs Kameraden im Dienst. Hier stehen verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung, die je nach Bedarf besetzt werden. Aus demselben Grund ist beim 24h-Rennen auch ein Rettungswagen vom Deutschen Roten Kreuz am Gerätehaus Adenau stationiert.

Am Veranstaltungswochenende kam es zu 21 Einsätzen, davon hatten 19  direkt mit der Veranstaltung zu tun. Neben zwei Ölspuren und drei Hilfeleistungen verschiedener Art, gab es hauptsächlich Brände kleineren und größeren Ausmaßes.

Folgende Einheiten der Feuerwehr Verbandsgemeinde Adenau waren im Einsatz:

  • Adenau
  • Antweiler
  • Aremberg
  • Barweiler
  • Müllenbach
  • Quiddelbach
  • Schuld
  • Wershofen

 Die Kameraden der Wache Adenau mit den Fahrzeugen und Kollegen vom DRK beim 24h-Rennen.

Brandsicherheitswache Rock am Ring 2014

Im Rahmen von Rock am Ring sind die Kameraden aus Adenau wieder zur Brandsicherheitswache am Nürburgring. Mit einem LF 16/12 und einem TLF 8-18 auf Unimog sind acht Personen seit Mittwochmorgen zur Brandsicherheitswache stationiert, weitere fünf Personen sind in der Feuerwehreinsatzleitung, die ebenfalls am Ring eingerichtet ist. Dienstende wird Montagnachmittag sein.

Auf ein rockiges Wochenende,

FFW Adenau

Dienst beim Fisherman's Friend Strongman Run 10.05.14

Beim Fisherman's Friend Strongman Run am Nürburgring waren unter Anderem die Kameraden aus Adenau aktiv. Am Hindernis 16 im Fahrerlager des Nürburgrings sorgten sie zusammen mit Kameraden aus Aremberg, Dümpelfeld und Quiddelbach für einen reibungslosen Ablauf. Ebenso war die Race-Control, die Feuerwehreinsatzleitung und zwei Fahrzeuge im Außenring durch die Feuerwehr Adenau besetzt.

 

Drehleitermaschinisten-Lehrgang für die Feuerwehr Adenau

Nach dem 2013 für die Feuerwehr Adenau eine gebrauchte Drehleiter ersatzbeschafft wurde, konnte in den letzten zwei Monaten erstmalig ein Lehrgang für Drehleitermaschinisten durchgeführt werden. Damit wurde der neuen Technik und den steigenden Anforderung an Maschinisten für Drehleitern Rechnung getragen. 

Das Land Rheinland-Pfalz sieht in den Ausbildungsplänen keine einheitlich zentrale Ausbildung von Maschinisten für Drehleitern vor. Da die Taktik (einheitliches Vorgehen im Einsatz) sich aber in den letzten Jahren immens weiter entwickelt hat und auch die Technik zu dem Vorgängermodel eine ganz andere ist, hat sich der Wehrleiter Dieter Merten dazu entschieden eine Maschinisten Ausbildung wie in NRW durchzuführen. Hierfür konnte man den Ausbilder für Drehleitermaschinisten Axel Sermann gewinnen. 
In einem 35 Std.-Lehrgang – Angelehnt an eine Empfehlung der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF) – lernten acht Kameraden in einem Wochenend-Lehrgang nicht nur Technik und Taktik, sondern auch das gefühlvolle Bedienen oder die Grenzen so eines Gerätes kennen. Die verschiedenen Einsatzarten wurden durchgesprochen und verschiedene Vorgehensweisen trainiert. Am letzten Samstag fand hierzu die Prüfung statt, die alle Kameraden erfolgreich bestanden. 
Besonderen Wert wurde auf die richtige Wahl des Aufstellpunktes gelegt, denn damit steht und fällt der Erfolg des Einsatzes der Drehleiter. Ist der Aufstellpunkt nicht richtig oder voreilig gewählt, so steht die Drehleiter eventuell zu weit weg und die Ausladung reicht am Ende nicht mehr. Oder ein Baum, Lampe, Mauer oder Hauswand steht plötzlich im Weg, die man vorher nicht in seine Berechnung mit einbezogen oder übersehen hat. Ein Umsetzen ist dann meist nicht mehr möglich, da sich an einen anderen Aufstellpunkt eventuell schon Fahrzeuge gestellt haben, zu viele Schläuche oder Gerätschaften liegen oder einfach die Zeit dafür nicht mehr reicht.
Die Leistungsfähigkeit einer Drehleiter gliedert sich in drei Aufgabengebiete: Menschenrettung, Brandbekämpfung und Technische Hilfeleistung. 
Für die Menschrettung ist die Drehleiter entwickelt worden und sie muss bei Gebäuden über 4 Stockwerken (als 2. Rettungsweg) vorgehalten werden. Aber auch Patienten, die liegend aus den oberen Stockwerken gerettet werden müssen, können patientenschonend über Halterung der Krankentrage nach unten gefahren werden. Sollten alle Personen gerettet sein, dient sie letztendlich auch der Feuerwehr als Rettungsweg für die eigenen Trupps, die plötzlich in Gefahr kommen könnten und deren Rückweg abgeschnitten ist. 
Für die Brandbekämpfung kann ein Monitor (Wasserwerfer) in den Korb montiert werden mit dem man aus knapp 30m Höhe Wasser abgegeben kann. Aber auch das Einsteigen in ein Fenster oder das Löschen eines Zimmers direkt aus dem Korb mit einem Handstrahlrohr sind möglich.
Die Technische Hilfeleistung beinhaltet zum Beispiel das Ausleuchten einer Einsatzstelle oder den Einsatz einer Kettensäge zum Entfernen von Ästen aus Bäumen.

Teilgenommen haben:
Herbert Bätz, Bernd Fabry, Sven Friedrich, Bernd Hoffmann, Frank Justen, René Lenzen, Heinz Prämassing, Andreas Solheid

Sie sind die ersten Drehleiter-Maschinisten der Verbandsgemeinde Adenau.

Herzlichen Glückwunsch!

Foto: Norbert Ulrich