Sonntag, 13. September 2026
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Alarmübung Adenau 17.04.15

Alarmübung der Feuerwehren Adenau, Quiddelbach und Leimbach

Am 17.04.2015 fand um 19 Uhr eine Alarmübung am Marienheim in der Mühlenstraße in Adenau statt. Im Einsatz waren die Feuerwehren Adenau, Quiddelbach und Leimbach.

Angenommen war ein Gebäudebrand mit Menschenleben in Gefahr. Bei Eintreffen wurden mehrere Personen im stark verrauchten Gebäude als vermisst gemeldet. Fünf Personen befanden sich sichtbar an Fenstern, die um Hilfe schrien. Umgehend wurde eine Menschenrettung eingeleitet, die im Außenbereich über die Drehleiter erfolgte. Im Innenangriff waren bis zu vier Atemschutztrupps eingesetzt, die zunächst die Menschenrettung über Drehleiter unterstützten. Eine weitere Person wurde auf der Gebäuderückseite über tragbare Leitern gerettet. Die geretteten Personen wurden dem Rettungsdienst der DRK Rettungswache Adenau übergeben, die ebenfalls bei der Übung vertreten waren. Ein angenommener Brand im Keller, der die Verrauchung des Treppenhauses bis ins Dachgeschoss ausgelöst hatte, wurde anschließend unter Zuhilfenahme der Wärmebildkamera gelöscht. Nach Schaffung einer Abluftöffnung im Dachgeschoss konnte eine Entrauchung mittels Überdruckbelüftung eingeleitet werden.

 

Im Einsatz waren:

Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 Adenau 44

Drehleiter DLK 23/12 Adenau 34

Tanklöschfahrzeug TLF 24/50 Adenau 24

Einsatzleitwagen ELW-1 Adenau 11

Mehrzweckfahrzeug MZF-2 Adenau 74

Rüstwagen RW-1 Adenau 51

Tragkraftspritzenfahrzeug TSF Quiddelbach 47

Tragkraftspritzenfahrzeug TSF Leimbach 47

Rettungswagen RTW Adenau 17/83-1

 

Einsatzleitung:

Ernst Krämer (stellv. Wehrführer und Zugführer Adenau) mit Unterstützung des Wehrleiters Dieter Merten

 

Personal:

Insgesamt 55 Feuerwehrkräfte:

Adenau: 29 + 1 FEZ

Quiddelbach: 18

Leimbach: 7

 

Im Anschluss an die Einsatzübung ging es zum Gerätehaus Adenau, wo eine kurze Nachbesprechung erfolgte.

(AS.) 

Motorsägenlehrgang VG Adenau

Zum Kettensägenlehrgang waren 14 Feuerwehrkameraden der Verbandsgemeinde Adenau am 23. und 24.01.15 zusammen gekommen. Bei Schnee und Kälte brachten die Ausbilder Andreas Braun (Sinzig) und Frank Ziegenhalz (Grafschaft) den Lehrgangsteilnehmern das Fachwissen bei. Im Wald wurde an ausgesuchten Bäumen das Fällen gelehrt und geübt. Um auch Holz, welches unter Spannung steht schneiden zu dürfen, wurde ein Spannungssimulator eingesetzt.

Aus Adenau hat Karl-Heinz Matthiesen mit Erfolg teilgenommen. Herzlichen Glückwunsch!

Unruhige Silvesternacht für die Feuerwehr Adenau

Gegen 23.00 Uhr wurden die Feuerwehren Schuld und Antweiler zu einer Personensuche in Schuld alarmiert. Die Suche verlief erfolglos und wurde am nächsten Morgen fortgesetzt. Unterstützt wurde die Suche durch die Polizei, die Rettungshundestaffel Lahnstein, sowie dem Einsatzleitwagen (ELW) aus Adenau.
Um 01.00 Uhr kam es zu einem weiteren Einsatz der Feuerwehren Adenau, Dümpelfeld und Schuld. In Insul sollte eine Scheune brennen, allerdings brannte dort lediglich ein Strohballen und Unrat in einer Scheune. Ein Übergreifen auf die Scheune selbst konnte verhindert werden.
Die zunächst erfolglose Suche nach der vermissten Person wurde am Neujahrstag um 10.00 Uhr fortgesetzt. Die Person wurde bei Schuld tot in der Ahr aufgefunden und wurde mittels Höhensicherungsset und Schleifkorbtrage über einen Steilhang geborgen. Im Einsatz waren die Feuerwehren Adenau, Antweiler, Dümpelfeld und Schuld mit insgesamt 44 Personen. Ebenfalls waren die Rettungshundestaffeln Ahrtal und Vulkaneifel, die Polizei, sowie das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) Adenau vor Ort.

Kameradschaftsverein der FFW Adenau übergibt neue Einsatzhelme

Zur Verbesserung der persönlichen Schutzausrüstung für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Adenau wurden dank des Kameradschaftsvereins neue Einsatzhelme angeschafft und an Wehrführer Dieter Merten übergeben.

Die neuen Einsatzhelme verbinden viele Sicherheitsstandards und erhöhen gleichzeitig den Tragekomfort. Zu den Merkmalen zählt ein großes integriertes Gesichtsschutzvisier, welches sich bei Bedarf aus dem Helminneren herunter klappen lässt. Ebenfalls ist eine LED-Lampe eingebaut, die auch im explosionsgefährdetem Bereich verwendet werden kann. Vorteil ist die größere Handlungsfähigkeit, da keine Handlampe mitgenommen werden muss. Im Falle von technischen Hilfeleistungseinsätzen wie zum Beispiel bei PKW Unfällen, ist ein zusätzliches Augenschutzvisier, eine Art Schutzbrille, aus dem Helminneren herunterklappbar. Gegen ein Unterschlagen von Flammen besitzt der Helm ein Schutztuch im Nackenbereich, welches sich um den Hals legen lässt. Positiv ist auch zu erwähnen, dass die neuen Helme kein Verfallsdatum haben, wie es bei den alten Modellen der Fall war. Es entstehen geringere Folgekosten.

Abgerundet werden die pragmatischen Eigenschaften durch ein modernes Design in neongelber Färbung.

"Die Anschaffung der neuen Einsatzhelme konnte durch zahlreiche Spenden unserer Förderpartner, sowie den Einnahmen im Rahmen des Heimatfestes Adenau finanziert werden", so Sven Friedrich, 1. Vorsitzender des Kameradschaftsvereins. 

Wehrführer Dieter Merten und sein Stellvertreter Ernst Krämer sind glücklich über die neue Anschaffung und danken allen Feuerwehrmitgliedern und dem Kameradschaftsverein für ihr Engagement.

Die Übergabe der neuen Einsatzhelme soll Ende November im Rahmen der letzten Feuerwehr-Übung für dieses Jahr stattfinden.