Samstag, 20. Juli 2019
Notruf: 112

Drehleitermaschinisten ausgebildet

In 35 Ausbildungsstunden wurden weitere 10 Mitglieder der Feuerwehr Adenau zu Drehleitermaschinisten ausgebildet. Zu den Ausbildungsinhalten zählten die Einsatzmöglichkeiten, deren Grenzen sowie Gefahren.

Die Ausbildung für Drehleitermaschinisten ist nicht bundeseinheitlich geregelt. Um ein einheitliches Vorgehen zu gewährleisten, wurden die jetzigen Kursteilnehmer wieder nach der Empfehlung der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF) geschult. Auf dem Plan von Ausbilder Axel Sermann standen die Fahrzeugkunde, Einsatztaktik und auch das gefühlvolle Bedienen dieses sensiblen und wichtigen Einsatzgerätes. Im wahrsten Sinne des Wortes Dreh- und Angelpunkt der Ausbildung war die richtige Positionierung der Drehleiter. Hier wurde auch die sogenannte HAUS-Regel gelehrt, die dabei Gefahren und Hindernisse berücksichtigt.

Primäre Aufgabe einer Drehleiter ist die Menschenrettung, die bei einer Länge von 30 Metern auch in großer Höhe möglich ist. Weitere Einsatzgebiete sind die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung. Darunter sind beispielsweise der Löscheinsatz über den Drehleiterkorb oder das Ausleuchten zu verstehen.

Die Teilnehmer waren:

Gerhard Augel, Tim Friedrich, Christian Frings, Daniel Jahnke, Christoph Knieps, Alexander Körtgen, Marc Münch, Torsten Möseler, Lukas Römer, Mathias Rübenach.

Damit sind nun insgesamt 18 Maschinisten der Feuerwehr Adenau befähigt die Drehleiter der Verbandsgemeinde Adenau in den Einsatz zu bringen. 

Herzlichen Glückwunsch!

Mountainbike 24h Rennen am Nürburgring

Die lange Hatz zweimal rund um die Uhr 

Am letzten Juli Wochenende war es wieder soweit, Rad am Ring am Nürburgring und mit dabei zum Mountainbike 24h Rennen, dass 8er Team Retten*Löschen*Biken der Freiwilligen Feuerwehr Adenau.

Eine intensive und monatelange Vorbereitungszeit lag hinter den Teammitgliedern Christian Frings, Christoph Knieps, Alexander Körtgen, René Lenzen, Dieter Merten, Mathias Rübenach, Philipp Schmidt und Ronny Störmer.

Bereits am Freitagnachmittag wurde die gemeinsame Unterkunft mit dem befreundeten MTB 8er Team von UNSER*NOTARZT, nahe der Graf-Ulrich-Halle in Nürburg aufgebaut. Wie im vergangenen Jahr auch, wurde die Infrastruktur und Verpflegung miteinander geteilt.

Der Start des 24h MTB Rennens erfolgte am Samstagmittag auf der Start- & Zielgeraden der Nürburgring GP Strecke. Um 12:25 Uhr schickte das Retten*Löschen*Biken Team ihren Startfahrer René Lenzen auf die 8,8km lange MTB-Strecke rund um die Nürburg.

Nach der ersten Runde lag das Team auf dem 6. Gesamtplatz, welchen sie aber kurze Zeit später an ihre Verfolger abgeben mussten, die gefahrenen Rundenzeiten im Team pendelten sich zwischen 21-24 Minuten ein. Entlang der Mountainbike-Strecke und an der Unterkunft selbst, erhielt das Team Unterstützung von zahlreichen Besuchen der Kameraden verschiedenster Feuerwehren der Verbandsgemeinde Adenau.

Am frühen Abend kam in der Team-Unterkunft kurz Hektik auf, als bei einem Fahrerwechsel die falsche Trinkflasche übergeben wurde, worin sich eigentlich der Transponder für die Zeitnahme befinden sollte. Der „frische“ Fahrer war nicht mehr zu stoppen, sofort schnappte sich ein weiteres Teammitglied die Trinkflasche mit dem Zeittransponder, schwang sich auf sein Mountainbike und jagte hinterher. Durch eine geschickte Abkürzung konnte er den enteilten Fahrer einholen und zum Anhalten bringen um ihm die richtige Trinkflasche zu übergeben. Der Retter in der Not bekam großen Beifall als er von seinem kurzen Sprint zurückkam.

Nach dieser kurzen Aufregung ging es auf Gesamtplatz 7 liegend in die Dämmerung und Nacht hinein. Die Rundenzeiten wurden aufgrund der Dunkelheit und dem Fahren von Doppelstints etwas langsamer, jedoch erkämpfte man sich den 6. Gesamtplatz in der Nacht zurück.

In den frühen Morgenstunden des Sonntag, der 5. Gesamtplatz zum Greifen nah, ereignete sich leider die erste technische Panne für das Retten*Löschen*Biken Team. Im ersten Trail der Mountainbike-Strecke kam es zu einem Reifenschaden. Da der Fahrer diesen nicht vor Ort reparieren konnte, musste er bis zur Team-Unterkunft zurücklaufen und an den nächsten Fahrer übergeben. Dieser Zwischenfall kostete das Team ca. 15-20 Minuten und fiel dadurch auf den 9. Gesamtplatz zurück.

Die restlichen Stunden des Mountainbike 24h Rennens reichten leider nicht mehr aus den Abstand zu den vorplatzierten Teams aufzuholen, um auf eine bessere Platzierung zu gelangen.

So fuhr das Team Retten*Löschen*Biken am Sonntagmittag nach 59 gefahrenen Runden, den 9. Gesamtplatz des 24h Mountainbike Rennens in der Grünen Hölle nach Hause. Somit konnte die Platzierung aus dem Jahr 2016 sogar um eine Position verbessert werden.

Unsere Freunde vom Team UNSER*NOTARZT beendeten das 24h Mountainbike Rennen mit einer Runde Rückstand direkt hinter den Jungs von der Feuerwehr auf dem 10. Gesamtplatz.

Am Ende waren sich beide Teams einig, dass trotz aller Strapazen und Anstrengungen im kommenden Jahr wieder an den Start gegangen wird, mit dem Anreiz noch weitere Plätze in der Gesamtwertung nach vorne zu fahren.

Text: Thomas Auel

Rock am Ring hält Feuerwehr auf Trab

Nachdem Rock am Ring äußerst ruhig gestartet war, wurde der Freitagabend auch für die Feuerwehren spannend. Im Rahmen der Räumung des Veranstaltungsgeländes wurden mehrere Feuerwehren der Verbandsgemeinden Adenau, Bad Breisig und Kelberg in Bereitschaft versetzt. Ein Eingreifen wurde jedoch nicht erforderlich.

Während der Brandsicherheitswache von Mittwoch bis Pfingstmontag kam es zu 16 Einsätzen. Damit war die Veranstaltung aus Feuerwehrsicht ähnlich ruhig wie bei der letzten Ausgabe am Nürburgring 2014. Neben kleineren Feuern von beispielsweise Zelten oder kleineren technischen Hilfeleistungen gab es keine größeren Einsätze zu verzeichnen. Besonders war jedoch der Bereitstellungseinsatz am Freitagabend im Rahmen der Räumung des Veranstaltungsgeländes. Hierbei wurden die 34 Feuerwehreinsatzkräfte der Brandsicherheitswache durch weitere Kameradinnen und Kameraden verstärkt, sodass insgesamt 101 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz waren. Diese standen in den Bereitstellungsräumen oder waren in der Feuerwehreinsatzzentrale der VG Adenau tätig. Die Bereitstellungsräume wurden durch die Feuerwehren aus Bad Breisig und Kelberg unterstützt. Des Weiteren war die technische Einsatzleitung des Landkreises Ahrweiler, die die Gesamteinsatzleitung übernommen hatte, mit 15 sowie das THW mit fünf Einsatzkräften beteiligt.

An verschiedenen Stellen war das Personal und Material für diese Veranstaltung aufgestockt worden. So auch im Bereich der Campingplätze und an den Bühnen, wo die Brandsicherheitswachen ebenfalls von den Feuerwehren der Verbandsgemeinde Adenau gestellt wurden. Hier kam es auch zu Kontakt mit den Künstlern, die sich teils gerne mit der Feuerwehr fotografieren ließen. Die direkte Überwachung des Veranstaltungsgeländes erfolgt über die Race-Control. Auch hier war die Feuerwehr vertreten.

Alles in allem war Rock am Ring eine gewohnt ruhige Veranstaltung, trotz der besonderen Lage am Freitagabend. „Ich danke allen Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz! Es hat mir wiedermal gezeigt, dass wir zusammen alles schaffen können.“, so Dieter Merten, Wehrleiter der VG Adenau.

PRESSEMITTEILUNG "Rock am Ring 2017" der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Adenau

Ruhige Brandsicherheitswache beim 24h-Rennen 2017

Bis zu 70 Einsatzkräfte gleichzeitig verbrachten einen ruhigen Dienst beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Es kam lediglich zu kleineren Einsätzen, bei denen kleine Feuer gemeldet oder geringe technische Hilfeleistungen gefordert waren.

Mit 13 Feuerwehrfahrzeugen aus der Verbandsgemeinde Adenau und der Unterstützung aus dem Gebiet des Kreises Ahrweiler waren die Feuerwehrkräfte von Montag bis Sonntag im Dienst. Sowohl direkt an der Rennstrecke, und damit zuständig für die Motorsportler und Rennteams, als auch für die Besucher und Fans standen die Einsatzkräfte bereit. Trotz der sommerlichen Temperaturen und der damit gestiegenen Feuergefahr für Wald und Wiesen mussten bei der diesjährigen Ausgabe keine größeren Einsätze abgearbeitet werden. 

PRESSEMITTEILUNG "24h-Rennen 2017" der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Adenau